Autonomiestufe 0 – „Driver Only“

Photo by Jacob Spence on Unsplash

Ein Fahrzeug der Stufe 0 in Sachen Autonomie gibt es genau genommen nicht. Diese Klassifizierung schließt nämlich autonome Vorgänge schon begrifflich aus. Natürlich befinden sich in jedem Kraftfahrzeug Funktionen und Vorgänge, die ganz ohne entsprechende Handlungen des Fahrers ablaufen.

Vieles im Inneren ließe sich als autonom beschreiben aber hier geht es um etwas anderes. Einen Überblick über die verschiedenen Autonomiestufen findest du in unserem Artikel Basiswissen Autonomes Fahren. Beziehungsweise in künftigen, vertiefenden Artikel zu den einzelnen Stufen.

Was genau meint man mit dieser Autonomie?

Die Definition von Autonomie bei der Klassifizierung bezieht sich ausschließlich auf Fahraufgaben. Start-, Tank- oder sonstige technische (Hilfs-)Funktionen sind freilich nicht gemeint. Insbesondere solche technischen Features, die gänzlich ohne den Fahrer ablaufen, können hier keine Rolle spielen. Natürlich ist die Abgrenzung, streng juristisch gesehen, dabei nicht besonders eindeutig. Das ist es allerdings in anderen Bereichen auch oftmals nicht.

Autonomiestufe Null: Abgrenzungsbeispiele zu den „richtigen“ Autonomie-Stufen

Fällt der elektrische Schlüssel in die Autonomiestufe 0 bei einem Auto, das sonst nichts an Autonomie zu bieten hat? Oder doch in die Stufe 2? Ist der Türöffner eine Fahraufgabe? Wohl kaum. Denn beim Öffnen steht ein Auto – so auch beim Verschließen. Damit fällt dieses Fahrzeug in die Nuller-Stufe.

Der Unterschied zur Stufe 1 liegt darin, dass kein einziges System automatisiert ist, welches dem Fahren dient. Solche Systeme werden Fahrassistenzsysteme genannt und liegen hier nicht vor. Mit der Bezeichnung des „Fahrassistenten“ wird es eindeutig, dass es sich um eine Funktion beim Fahren handeln muss und nicht bloß begleitende Vorgänge erfasst sind. Der Parkassistent wäre beispielsweise so eine Funktion. Denn auch beim Parken fährt das Auto.

Autonomiestufe 0 – „Driver Only“

Diese Kategorie wird in den USA „Driver Only“ genannt. Ein bisschen Unterstützung darf dabei die Technik trotzdem bieten, das wären etwa Warnsysteme. Gerade für Laien kann die Abgrenzung schwierig sein – man muss es aber auch nicht so genau wissen. Die Klassifizierungen werden ohnedies behördlich durchgeführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.