„A Matter of Trust“: Ford setzt auf Vertrauen bei selbstfahrenden Fahrzeugen

Symbolbild | Photo by Shalvee Jodagee on Unsplash

Ford befindet sich derzeit in der Entwicklung seines ersten autonom fahrenden Fahrzeugs, welches bereits 2021 auf den Markt kommen soll. Jedoch beschränkt sich der Automobilhersteller nicht nur darauf die technischen Herausforderungen selbstfahrender Fahrzeuge und Künstlicher Intelligenz zu lösen, sondern macht sich auch Gedanken über die Sicherheit bei der Entwicklung selbstfahrender Autos.

„A Matter of Trust“ heißt ein 44-seitiges Dokument, in welchem Ford darauf eingeht, welche Bedeutung die Sicherheit bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge für das Unternehmen hat. Des Weiteren behandelt Ford in diesem Dokument auch Schwerpunkte wie partnerschaftliche Kooperationen in Feldern der Industrie und Verwaltung sowie lösungsorientierte Nutzung von Technologie.

„We also believe that developing self-driving vehicles is not simply about the technology — it is about earning the trust of our customers and of those cities and businesses that will ultimately use it. Safety, reliability and the experience the technology will enable are the key pillars to developing trust.“ – Sherif Marakby, CEO Ford Autonomous Vehicles LLC

Für Serhif Marakby, CEO Ford Autonomous Vehicles, geht es darum den Kunden aufzuzeigen, dass man Vertrauen haben darf. Den autonomes Fahren ist stand heute noch eine Vertrauensfrage. Kunden, Städte und Unternehmen müssen für die Idee selbstfahrender Fahrzeuge gewonnen werden, um eine Umsetzung im Alltag zu erreichen. Er betont außerdem, dass Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Erfahrung, die die Technologie ermöglicht, die wichtigsten Säulen für die Entwicklung von Vertrauen seien.

„Self-driving vehicles are an innovation that shows tremendous promise and, yet, for each and every one of us, the technology is all new. With all of the excitement and anticipation, and yes, some trepidation, it is important to share our perspective and listen to others.“ – Sherif Marakby, CEO Ford Autonomous Vehicles LLC

Für Ford sind selbstfahrende Fahrzeuge kein Sprint, sondern ein Marathon. Man möchte nicht nur ein Zwischenziel möglichst schnell erreichen, sondern alles richtig machen und auch umsetzen – es ist die Grundlage für das Auto der Zukunft. Hierbei spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass sich eine Vielzahl von Technologien, die für autonome Fahrzeuge benötigt werden, noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Daher gilt es zu klären und aufzuzeigen, welche Technologien tatsächlich sinnvoll sind und bestmöglich eingesetzt werden können. Um schlußendlich „das Leben der Kunden, den Betrieb in den Städten und die Wirtschaft der großen und kleinen Unternehmen positiv zu verändern“, so Sherif Marakby.

Ford ist mit seinem „A Matter of Trust“ Dokument nicht der erste Automobilhersteller, der zum Autonomen Fahren Stellung bezieht. Waymo und General Motors haben dies ebenfalls schon getan. Bei dem Dokument handelt es sich um eine Idee der US-amerikanischen Regierung, dass Technologieunternehmen und Autobauer freiwillig eine Art Checkliste zur Verfügung stellen, um die schnelllebige Technologie rund um autonomes Fahren im Blick zu behalten.

Im Detail kann man das 44-seitige Dokument „A Matter of Trust“ von Ford auf dieser Webseite kostenfrei herunterladen.

Quelle: get mobility – „A Matter of Trust“: Ford über autonomes Fahren

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